william-moreland-GkWP64truqg-unsplash.jp

Dysarthrie/ Sprechapraxie

Eine Dysarthrie ist eine Störung der Sprechmotorik.

 

Die Ursachen einer Dysarthrie liegen z. B. in einem Schlaganfall, infantilen Cerebralparesen, Entzündungen oder degenerativen Erkrankungen, wie Morbus Parkinson, Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Multipler Sklerose (MS) und Myasthenia Gravis.

 

Dysarthrien äußern sich u.a. in Schwierigkeiten mit der Stimmgebung, der Sprechatmung, der Prosodie (Sprechmelodie) und der Artikulation.

 

Ziel der Therapie ist es, das Sprechen und die Sprechatmung zu verbessern und bestenfalls zu normalisieren.

Bei einer Sprechapraxie ist die Planung von Sprechbewegungen gestört.

 

Die häufigste Ursache für Sprechapraxien sind Schlaganfälle.

 

Sprechapraxien äußern sich meist durch Suchbewegungen der Lippen oder Zunge, während das Sprachverständnis nicht eingeschränkt ist. Betroffen sind u.a. Aussprache, Sprechmelodie, Sprechrhythmus und Sprechverhalten. Die Aussprache ist teils unverständlich.

Ziel der logopädischen Therapie ist es, zunächst betroffene Laute und anschließend Silben und Wörter zu trainieren, um die Verständlichkeit zu verbessern.